Ein Duft von Blumen


Theo Floßdorf

(Spontane, kreative Schreibübung zum Thema "Blument" bei der BLAutor-Frühjahrstagung 2014.)


In meiner Hand den Blumenstrauß,
steh’ ich vor deiner Tür.
Mein Klingeln hallt noch nach im Haus.
Ich höre es bis hier
und höre deine Schritte nah’n.
Du lässt mich hier nicht lange hecheln.
Ich fange leis’ zu summen an
und fange schon mal an, zu lächeln.
Diese Blumen, dieser Duft,
der nach Sinnesfreuden ruft. . .

Das Glas in meiner rechten Hand.
Der Wein ist rot und funkelt.
Mein Gaumen jetzt schon wie gebannt.
Das Licht ist abgedunkelt.
So ist es gut; so macht es Spaß.
Die Nasenflügel beben
und senken sich ganz tief ins Glas,
wollen den Duft erleben.
Diese Blume, diesen Duft,
der nach Sinnesfreuden ruft. . .

Dann, dein Duft wird intensiver,
stärker als ich’s jemals roch.
Deine Stimme klingt jetzt tiefer,
ganz nah und viel näher noch.
Dein Parfüm, ist’s Flieder heute?
Veilchen? Rose? Welche Wahl!
Ehrenwort und Glaubt mir Leute:
Mir ist vollkommen egal,
welche Blume, welcher Duft,
mich zu Sinnesfreuden ruft. . .

(c) Theo Floßdorf / Bergheim (Rhein-Erft)


zurück zur Seite Theo Floßdorf
zurück zur Seite Vita und Werke
zurück zur Startseite

Ein Duft von Blumen

BLAutor - Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autoren - www.blautor.de