Klappentext


Susanne und Rolf Zacharias


2009 ist das Jubiläumsjahr der sehbehinderten und blinden Menschen in Hamburg. Am 4. Januar vor 200 Jahren wurde Louis Braille geboren und vor 100 Jahren der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg gegründet.

Die Erfindung des Buchdrucks um 1440 von Johann Gutenberg löste eine Revolution aus. Die Möglichkeit, Gedanken und Schriften auf einfache Weise zu vervielfältigen, regte die Menschen an, sich über ihre Situation Gedanken zu machen. In der katholischen Kirche kam es zum Bruch. Es entstanden Abspaltungen wie z. B. der lutherischen Kirche am 31.10.1517 durch Martin Luther. Es kam aber auch zu Aufständen wie z. B. dem Bauernkrieg 1524 - 1526.

Blinde waren von der Möglichkeit ausgeschlossen, sich zu informieren, da sie nicht in der Lage waren, gedruckte Schrift zu lesen. Erst Louis Braille (4. Januar 1809 - 6. Januar 1852) hat 1825 durch die Schaffung der Blindenschrift allen Blinden das Tor zur Bildung aufgestoßen und sie in die Lage versetzt, miteinander zu kommunizieren und Bücher zu lesen. Daher fand erst Mitte des 19. Jahrhunderts auch bei den Blinden gewissermaßen eine Revolution statt. Sie befreiten sich von der Fürsorge der Sehenden und begannen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Aus dieser Situation heraus mussten sich die Blinden von Abhängigkeiten vielfacher Art freimachen. Dieses stellen die Autoren Rolf und Susanne Zacharias in ihrem Buch in kurzen Zügen vor. Im ersten Teil wird die Entwicklung von der Fürsorge bis zur Selbständigkeit der Blinden in Hamburg in gestraffter Form aufgezeigt. Anschließend folgt eine ausführliche, umfangreiche Datentafel.

(c) Susanne und Rolf Zacharias / Hamburg


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