Ostergedichte


Mari - Wall

 

 

Wellen flüstern am Dünenstrand

Wellen flüstern am Dünenstrand,
sie erfassen der Osterlämmergesang.
Das Tuscheln und Wispern,
den Bau der Hasen am Rand der Zeit,
erkennen es ist wieder so weit.
Die Menschen in Aufruhr,
verbittert gar sehr,
doch finden sie die Stille im Farbenmeer.
Kunibert einst Groß und Weise,
lehrte dem Neffen seine Osterreise.
Malen konnte er wie Keiner,
doch ist er müde und schaut nun noch fingernd.
Er malte das Meer, das Licht der Welt,
berieselte die Augen der Kinderwelt.
Mit lachendem Herzen die Augen glänzten,
die Weisen Gedanken das Fest dann lenkten.
Nun flüstert es um seinen Bau,
die Lämmer erahnten,
der Sorgen im Blick.
Die Welt ist vom Malen der Vielfalt weit abgerückt.
Oh weh, Meister was Kann ich nun tun?
Ich will doch vermitteln der Weisheit Ruhm.
Den Frieden des Glaubens,
Die Liebe des Lichts.
Gott gib mir die Kraft,
denn ich brauche Dich!
Jetzt schauen die Hasen und Lämmer auf das Meer,
sehen das Zeichen,
in Kreisendem Licht,
die Farbe des Vertrauens sich darin bricht.
Die Menschen es sehen,
die Freude wird groß,
die Klarheit des Wissens verzaubert die Not.
Ein Fest in neuen Bahnen,
die Frucht in Dir steckt.
Der Glaube gibt Flügel,
weil es in Dir sich entdeckt.
Farben, Farben tanzt nun schneller,
Eier füllt die Freude aller.
Licht und Liebe können fließen,
weil die Gnade wir begrüßen.

 

Osterglocken strahlend schön

Osterglocken strahlend schön,
haben heute mein Aug gesehen.
Viele Häschen Groß und Klein
malten Eier bunt am Hain.
Pinsel tanzten hin und her,
ach was für ein Eier Meer.
Meister Lampe prüfte jetzt
ob auch alles recht zum fest.
Gnade lässt der Gott nun walten,
hilft den Menschen sich zu spalten,
den Gedanken ihrer Zeit,
um zu erhalten diese Freud.

 

Ein Häschen sitzt weinend im grase

Ein Häschen sitzt weinend im Grase
und sucht den Punkt der Zeit.
Er schnaubt sich öfters die Nase
und ist zum Malen bereit.
Doch findet er nicht die passende Farbe
für das zauber Ei.
Gott reicht ihm ein Pinsel
für alle Zeit.
Jetzt kann er wieder schaffen,
in der Vielfalt des seins.

 

Ein buntes Ei

Ein buntes Ei im Nest sich dreht,
weil um ihm die Vielfalt aller Farben lebt.
Umstrahlt vom hellen Sonnenglanz,
kommt Meister Lampe zum Ostertanz.
Er bringt den Glanz in alle Augen,
dazu den glauben und das Vertrauen.
Gott gibt ihn die Macht für diese Zeit
und füllt der Menschenherzen voller Freud.
Gesegnet ist das Osterfest,
weil Gott die Liebe nie verlässt.

 

Ostereier bunt und schön

Ostereier bunt und schön,
fragen sich was wird geschehen?
Meister Lampe ist in Rente,
Nachwuchs bock los und verpennte.
Nun geht es um die große Frage,
wer peilt jetzt die Lage.
Häschen Stups noch viel zu klein,
holt ins Boot den Adler rein.
Beide malen im Akkord,
weil die Hoffnung fliegt sonst fort.
Alle Engel helfen mit,
so gibt der Gott das Fest ins Glück.

 

Das Osterfeuer

Das Osterfeuer groß und mächtig,
greift nach den Sternen gar sehr heftig.
Strahlende Augen spiegeln wider,
den Gesang der Flammenlieder.
Heiß und mächtig ist die Zeit,
der Flammenmund ist hoch und breit.
Fasziniert und ganz gebannt
scheint das Feuer übers Land.
Keiner kann so recht verstehen,
warum dies muss geschehen?

 

Im Grase liegend findest du kein Ei

Im Grase liegend findest du kein Ei,
der Winter hat verpennt die Zeit.
Drum Meister Lampe Kunibert,
das bunte Bild ist ganz verzehrt.
Male nur die dunklen Farben,
damit kein Ei im Schnee vergraben.

 

Die Sonne und der Regen

Die Sonne und der Regen wollen das Osterfest dieses Jahr bewegen.
Das Hühnervolk, dieses Jahr in Not,
denn die Eier sind viel zu groß.
Meister Lampe längst zu alt,
holt den Neffen Hannibal,
um zu prüfen was er kann,
denn ein Meister ist er dann und wann.
Bunte Eier liebt er sehr,
denn sein Auge glänzt immer mehr.
Seine liebste Rosamunde,
malt mit ihm zur nächtlichen Stunde.
Dann entstehen die schönsten Farben,
Weil sie Hand in Hand nun malen.
Gottes Auge sie bewacht,
Weil die Liebe im Herzen lacht.
Nun kann Meister Lampe strahlen,
denn die Beiden fleißig malen.
Ostern ist nun ganz gesichert,
alle Eier leise flüstern,
Ostern ist eine schöne Zeit,
alle Menschen, Tiere, sind bereit.
Singend hören wir Gottes Wort,
Jesus Liebe lebt in uns fort.

 

Braun Ohr ging auf Wanderschaft

Braun Ohr ging auf Wanderschaft,
weil seine Welt ihm Kummer macht.
Mit großen Hürden er erreichte,
die bunte Vielfalt am Wiesenhaine.
Dort hörte er von einigen Hasen,
dass sie mit Pinsel und Farben malen.
Die Neugier war in ihm geweckt,
das Lehrbuch hat er stets im Gepäck.
Mit großen Augen nahm er auf,
was bei den Hasen ist so Brauch.
Er trug zum Schutz ein goldenen Reif,
damit sein Gott stets bei ihm bleibt.
Doch diese Hasen kreuzten sich mit der Hand zur Stirn und dann zum Brustkorb hingewandt
. Wie schön doch die Gesänge sind,
verglichen mit der Seinen,
fügt es sich in einem Ring.
Ganz eifrig half er überall,
das Osterfeuer war so neu,
denn dies gefiel dem Braun Ohr sehr,
da er somit die Angst verlor.
Jetzt holte er mit aller Kraft,
Familie Braun Ohr wie voraus gedacht.
Am Wiesenhain das Osterfest,
mit allen Farben im Gesetz.
Getanzt, gelacht und im Gebet,
wurde gepriesen was die neue Zeit bewegt.
Ein Jeder reichte sich die Hand,
weil Gott nun sprach,
dies ist für Alle das Lebensband.
Öffnet weit das Tor der Herzen,
das Meer der Freundschaft vergibt die Schmerzen.
Die Kraft der Sonne wärmt den Frieden,
die Liebe kann die Gnade begrüßen.
Drum reicht Euch für die Zukunft heut,
die Hand zur Mutter Erde und zu Gott.
Das Bündnis dieser Weisen Kraft,
gibt jeden den Vertrauenstrakt.
Versiegelt es mit einem Lächeln,
denn dieses Bündnis darf man nie vergessen.

 

Oh, was für ein Osterjahr?

Oh, was für ein Osterjahr?
Meister Lampe Junior hat die Qual.
Korona treibt sein arges Wesen,
wie soll da die Malerwerkstatt sich bewegen?
Mundschutz tragen, Handschuh auch,
wie verhält sich da der Pinselverlauf?
Keiner kann so recht verstehen,
wie soll das nur weitergehen?
Da kommt Braun Ohr seines Weges,
macht doch so wie immer,
das verstehen sie,
auch die Kinder.
Habt vertrauen zu dieser Zeit,
Gott malte stets mit eigener Kraft,
in der stillen Welt.
Weil auch ihm das Fest der Farben so gefällt.
Holt doch auch die kleinsten Hasen,
können auch schon herrlich malen.
Stürmisch auch die Winde gehen,
Sonnenstrahlen bunt sich drehen.
Niemand lässt sich von diesen Fest abbringen,
wird wie immer bei der Arbeit sein Liedchen singen.
Meister Junior hat es im Griff,
Alle kommen und machen mit.
Korona, jetzt im Hintergrund,
der erlischt sofort, denn alle sind Gesund. Deshalb liebe Menschenkinder,
freut euch auf die Farbenpracht,
so auch den Gedanken Gottes,
welcher die Schöpfung schafft.
Bunte, große Ostereier,
malten alle Hasenmeister,
quer durch das Märchenland,
wo das Lied der Osterfeier überall bekannt.
Maler malt die schönsten Farben,
Bildmotive innigster Pracht,
mit dem Herzen und der Liebe wurde es in Frieden Meisterhaft geschafft.

 

(c) Mari-Wall / Norderstedt


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