St. Johann im Pongau


Karin Ziegler


St. Johann im Pongau, wie bist du so schön,
ich lieb deine Täler, die Berge, die Höhn.
Kein Foto kann diese Schönheit wiedergeben,
die Natur hat eben ihr eigenes Leben.

Herrlich erstrahlt der Farbe Pracht,
wenn darauf die Sonne lacht.
Das Dunkel der Wälder, das Hellgrün der Wiesen,
hebt sich ab oder will in einanderfließen.

Das Blau der Berge - darauf glitzert der Schnee,
ein gleißendes Licht ich dahinter seh.
Das Licht schimmert durch - öffnet dem Traum das Tor,
es kommen Hexen, Feen, Kobolde und Geister drin vor.

Der Nebel kommt, bildet vor den Bergen eine Wand.
Oft gibt er sich dann mit den Wolken die Hand.
Im Tal fließt die Salzach ruhig dahin,
Häuser, Bäume am Ufer spiegeln sich darin.

Die Berge teils im Nebel eingehüllt.
Es ist doch ein zauberhaftes Bild.

Wunderschön ist doch der Natur ihr Leben,
man muss sie nur bewusst erleben.
Malerisch breitet sie sich vor uns aus,
wenn die Jahreszeiten nehmen ihren Lauf.

Die Höhe der Berge uns erst zur Besinnung bringt.
wie klein, machtlos doch wir Menschen sind.
Manche denken, sie sind als Götter geboren,
doch das ist das Denken von Toren:

Besinnlich wandere ich der Salzach entlang,
St. Johann, du ziehst mich in deinen Bann.
Ich fühle mich mit dir verbunden,
hier habe ich meine innere Ruhe gefunden.
Es grüßen die Wälder, die Berge, die Täler und die Höhn,
St. Johann im Pongau, du bist zu jeder Jahreszeit schön.

(c) Karin Ziegler / Wuppertal


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