Trotzdem


Helmuth Zedlitz - Im November 2008


Seit vielen Jahren komme ich immer wieder auf die Frage zurück, wie es möglich ist, in der ständig wachsenden Flut von Informationen dennoch zu Entscheidungen zu gelangen. Ein Zitat aus einem Hörspiel von Richard Hey mag verdeutlichen, worum es mir geht: Ein Studentenpaar erzählt aus seinem Leben und äußert sich auch zu grundsätzlichen Fragen. Er, Michael, sagt unter anderem: “Ich habe keine Meinung, oder: Ich habe zu viele Meinungen. Ich kann jeden Standpunkt einnehmen, anders gesagt, ich bin außerstande, ihn nicht einzunehmen. Was immer ich betrachte, ich wiege die Argumente für wider, und fast immer heben sie sich auf.” (zitiert aus “Hochzeitsreport”, 1965)

In einem Drama von Tennesee Williams rühmt sich die junge Frau eines Alkoholikers, “Magui die Katze” genannt zu werden, die Katze auf dem heißen Blechdach. ES wird deutlich, dass sie diesen Namen als Kampfruf versteht, denn sie kämpft um ihren Mann, letztlich auch mit Erfolg.

Was “Michael” sagt, hören und sagen wir selber täglich: “Man kann die Sache so sehen oder auch ganz anders”, wobei die “Sache” fast alles bedeuten kann: Glaube und Religion, Kindererziehung, DDR-Vergangenheit, die Doppelbelastung vieler Frauen, die Zugehörigkeit zu einer autoritär geführten Sekte, das fehlende Sehvermögen: Alles hat seine zwei Seiten und oft sogar noch viel mehr, und warum in aller Wellt sollte nicht einer so darüber denken und der andere anders? Es ist schließlich Teil unserer Freiheit, nicht oder nicht mehr denken zu müssen, was andere denken, sondern, wie wir dann sagen, ein eigener Mensch zu sein, ein Mensch mit seinen eigenen Gedanken. Zu eigenen werden die Gedanken dadurch, dass sie sich, dass wir uns von anderen unterscheiden. Mögen wir auch in mancher Hinsicht der Vermassung unterliegen: Immer wieder gibt es, immer wieder suchen wir doch Gelegenheit, den Unterschied zu betonen. Ist es nicht das Recht, wohl gar die Pflicht des Individuums, anders zu denken? denn wer möchte schon gern in der Masse ertrinken, wenn sie uns auch oft schon bis zum Halse hinaufreicht? Der freie, aufgeklärte Mensch weiß, dass jedes Ding nun einmal zwei Seiten hat, und wenn wir uns für eine Seite entscheiden, übersehen wir damit nicht den Anspruch und die Wichtigkeit der anderen? Jede Zeit birgt ihr jeweils eigenes Streben nach Allwissenheit. Könnte es nicht das Bestreben, das Ideal unserer Zeit sein, alles im Blick zu haben, die Vielfalt der Dinge in uns zu tragen zumindest der Möglichkeit nach, sich nicht mehr zu beschränken auf einen gedanklichen Ort? Ist das nicht ein Teil, unser Teil von Freiheit, ist das nichht Voraussetzung für wahrhaft globales Denken und Handeln? ES gibt nun einmal nicht nur Christen auf unserer Erde und auch nicht nur Moslems, und wenn sich eine Religion zur einzig wahren erklärt, regt sich unser Protest, weil wir es doch wissen, dass es die eine Wahrheit nicht gibt, darin waren sie sich einig, Lessing und Friedrich von Preußen, und sie haben, mit vielen anderen, die Türen zur Freiheit aufgestoßen, zur Freiheit, die jeder Mensch hierzulande, jedes Kind schon irgendwie in sich trägt.

Und was ist mit der “katze”? Immerhin, sie wagt sich hinauf auf das Dach, sie bleibt nicht unten wie “Michael”, sie setzt sich der Hitze des metallenen Daches aus, freilich nur wie zum Sprung hierhin und dorthin, von einem Ort, von einem Thema zum andern. Auch dies ist uns nicht neu: Der Themenwechsel, wenn der Boden zu heiß wird. Eine Frau mag ans Essen erinnern, das doch kalt zu werden droht, ein Mann mag auf die Uhr sehen, um anzuzeigen, seine Zeit gehe leider zuende: Der Boden ist heiß, weit ist das Feld, Und außerdem: Wenn man erst einmal anfängt, innezuhalten, wenn es trotz aller Weite auch einmal tief geht, das könnte schon wehtunn, das könnte schon zu Frage und Zweifel führen und daher zu weit. Man hat seine Arbeit und braucht seine Kraft. Wie oft war es in den 40er bis 60er Jahren zu hören: Laßt uns nicht mehr über das Dritte Reich reden, nicht mehr daran rühren. Ja freilich: Die Gegenwart scheint totalitär, sie fordert uns ganz, da bleibt kein Raum, da bleibt keine Zeit mehr für Vergangenes. Wollen wir flexibel werden oder bleiben, so müssen wir leicht sein, leicht zum Sprung hierhin und dahin, von einem Kunden zum andern, von einer Beziehung zur andern, von einer Mode und von einer Zeit zur andern. Vergangenes aber wiegt oft genug schwer, und das gilt auch für Nachdenkliches, für Rückbezug jeder Art. Rückbezug nämlich unterbricht den Strom und den Sog der Zeit, die unser Handeln regiert. Wie immer man Religion, Rückbezug also, definieren mag: Unterbrechung ist sie jedenfalls, ein Innehalten im Lauf. Nur: Ein Innehalten mit der Uhr in der Hand ist schon keines mehr. Genügt es da nicht, um die Vielfalt der Dinge zu wissen, kann es da nicht geradezu ein Zeichen von Weitsicht und Weltklugheit sein, alles, diese und eben auch jene Seite der Dinge im Bewusstsein zu tragen? Die Herrschaft über die Welt: Liegt sie denn wirklich nur in der Hand der Banker, der Diktatoren oder der Präsidenten? Liegt sie nicht auch, stück- und augenblicksweise, in unserer Hand, in unseren global-weiten Worten, mit denen wir den Zusammenhang aller Dinge herstellen, indem wir - nicht ohne einen Hauch von ResignaTion - darauf verweisen, wie vielfältig, verschlungen und komplex die Dinge nun einmal sind, und vor allem: Daß der einzelne gar nichts vermag, sie zu ändern? Da müssten schon Große kommen, wie es sie ja auch immer gab, aber wir? Wir gehören nicht dazu, wir sind klein in unseren Möglichkeiten und in unserem Vermögen, und ehe uns vielleicht einer darauf hinweist, wie wenig Ahnung wir im Grunde doch haben, halten und ziehen wir uns doch lieber zurück, zurück in unseren Raum privater Allwissenheit, privater Herrschaft über die Welt und über die Dinge. Wie oft wurden Kernkraftgegner darauf hingewiesen, dass sie von der “Sache” doch eigentlich keine Ahnung hätten und daher zum Mitreden von vornherein nicht legitimiert gewesen seien. Wie oft wurden Anhänger der westdeutschen Friedensbewegung darauf hingewiesen, dass auch sie von der “Sache”, nämlich von der Politik, kaum etwas verstünden. Und Sachlichkeit bedeutet ja doch nicht selten, dass es eben nur um eine Sache geht, auch dann, wenn hunderte, tausende oder Millionen Menschen davon betroffen sein mögen.

Wie wirken Menschen auf uns, die eine Überzeugung vertreten? “Kann der denn von nichts anderem reden…? Wie kann einer es wagen, aus der Vielzahl der Argumente und Meinungen herauszutreten und seine Meinung zu vertreten, so als gäbe es keine andere dazu? Er mag ja im Recht sein, aber die anderen: Sind sie es denn nicht auch?

Die Kluge Else aus dem Märchen lebt unter uns und in uns in vielen Gestalten: Sie mag, wie im Original, die vielgliedrige Zukunft und ihre Katastrophen überblicken, sie mag aber auch, nach dem genannten Hörspiel, die Argumente für und wider abwägen, solange, bis sie sich aufheben. Entscheiden kann und wird sie sich in keinem Fall, sie wird vor den Dingen stehen bleiben, weinend vielleicht angesichts der quantitativen Gewalt, der sie gegenübersteht, oder eben auch weltklug, bescheiden sich zurückhaltend: “Wer bin ich denn schon, das sind ja nur so Gedanken von mir…”

Es ist, schon aus historischen Gründen, nur allzu verständlich, dass in unserer Demokratie die Idee der Ausgewogenheit eine tragende Rolle spielt. Jede Stimme, nun ja, fast jede Stimme muß hörbar sein und gehört werden. Hier, bei unserem Gegenstand, lassen wir die Ausnahmen einmal beiseite. Was würde etwa mit einem Rundfunkredakteur geschehen, wenn er in einer wichtigen Frage nur den Sprecher einer Partei zu Wort kommen ließe? Nein, alle oder möglichst viele müssen dazu reden können, auch auf die Gefahr, dass ihre Argumente einander “aufheben”, dass demnach in vielen Köpfen eben keine Entscheidungshilfe erfolgt. Aber es haben alle gesprochen, keiner hat ein “Übergewicht” erhalten, wie in früherer Zeit. Wie war es doch damals? Da entschloß sich der Herzog von Württemberg, auch einmal mit seinen Kadetten zu diskutieren, zumal es ja unter ihnen einen Gab, der (vorläufig) ein wenig aus der Reihe zu denken schien. Also wurde “diskutiert”, so lange nämlich, bis es dem Hohen Herrn unangenehm wurde und er nichts besseres zu tun hatte, als jenen Querdenker klein zu machen. Nein, niemals wieder solch autoritäre Zeiten, wenn auch Reich-Ranicki jenen Herzog ganz von ferne grüßen lässt!

Aber noch einmal: Wie wirkt einer auf uns, der seine Überzeugung vertritt? Muß es nur so geschehen wie oben beschrieben? Nein, es gibt auch andere, ganz andere Fälle: “So hab ich das noch nie gesehen”, kann es mit dem Arte-Slogan lauten, wobei durchaus ein Erstaunen durchklingen mag. “Der hat doch was zu sagen, kein billiges, unverbindliches Geschwätz wie sonst” - es klingt zuweilen wie Ausdruck einer Erlösung, einer Erlösung eben von jenem Geschwätz, von jenem flachen bis oberflächlichen Reden von den “zwei Seiten”, die jedes Ding nun einmal hat. Und was die Überzeugungen angeht: Es muß ja schließlich nicht immer so sein, dass einer sie mit autoritärem Gehabe vertritt, sondern eben mit Autorität. Das eine lehnen wir ab, es gehört nicht mehr in den Geist unserer Zeit, wenn jenes Gehabe auch allzu oft noch geübt wird, wenn etwa im Großraumwagen der Bahn ein Handy-Besitzer seine Weisungen erteilt, die die Wärme in seiner Umgebung zur Kälte werden lassen. Das andere aber: Die Überzeugungskraft, die Autorität?

Den Begriff auctor hörte ich zum erstenmal in den frühen Jahren meines Lateinunterrichts. Er wurde mit “Urheber” übersetzt, mit einem Wort, das in der Kinderwelt nicht gerade zu den Hauptbegriffen gehört. Aber es ist ja doch ein schönes, ein sprechendes Wort: Ich nehme es für einen Augenblick auseinander, um es dann schleunigst wieder zusammenzufügen. “Ur” erinnert an die Tiefe der Zeit, aber doch auch an eine andere Tiefe: Die Steigerung oder Vertiefung eines Eigenschaftsworts. (Ur-gemütlich z.B.). Es geht also um einen Bereich, der über die Fläche normaler Aussagen hinausgeht oder auch einen Sprach-augenblick lang die Dimension des Gesagten erweitert. Aus dieser Dimension wird dann etwas gehoben oder geschöpft, ein geschriebenes Werk etwa oder ein Gemaltes, gebildetes oder komponiertes. Wir sind aber auch, womit wir zu unserem Gegenstand zurückkehren, Ur-heber unserer Worte, Gedanken und Taten. Freilich sind wir das durchaus nicht immer, es gibt ja Worte und Wörter genug, die von jedem anderen auch ausgesprochen, taten, die von jedem anderen auch getan werden können. Aber reicher ist unser Leben schon und auch das Leben derer, die für Augenblicke oder auf Dauer zu uns gehören, wenn es eigene Worte sind, Worte, aus denen unsere Person herausklingt und nicht bloß ein kollektives “man”. Es war und ist noch immer der Reichtum der Worte, der unsere Beziehungen am Leben erhält oder auch, im anderen Fall, absterben lässt.

Entscheidung: Wie kommt sie zustande? Sie erscheint mir in den meisten Fällen als ein dialogisches Geschehen. ES “Reden” in uns zwei oder mehrere Stimmen mit- oder gegeneinander, es findet also so etwas wie eine Abwägung statt, oft in Sekundenschnelle, oft auch in Tagen oder gar Jahren. ES ist aber wohl nicht so, dass die eigentliche Entscheidung ausschließlich aufgrund rationaler Überlegung erfolgen muß, sie gewinnt viellmehr gerade dadurch an Gewicht, dass ein Einklang mit dem eigenen Gefühl gesucht wird. In solchen Fällen kann es geschehen, dass eine ungeahnte Wechselwirkung in unserer Produktivität stattfindet und dass wir unter Umständen zu Schlüssen kommen, die zuvor noch gar nicht bedacht worden waren. Spontane Entscheidungen, “aus dem Bauch heraus”, wie wir dann sagen, tragen zwar möglicherweise den Keim einer Ganzheitlichkeit in sich, aber freilich auch den Keim einer Übereilung, die später nach Revision verlangt. Noch einmal: Ich halte Entscheidung für ein dialogisches Geschehen, dein Geschehen von Anruf und Antwort, von Frage, gegenfrage und Erwiderung. Die “Stimmen” dieses Dialogs können freilich auf vielfältige Weise umschrieben werden, dazu haben Psychologie und Theologie das Ihrige gesagt. Warum ich mit Nachdruck für jenen inneren Dialog plädiere? Deshalb, weil wir als sprechende Wesen von vornherein fragende und antwortende Wesen sind. ES mag sein, dass einer sein Ich ohne diese Komponenten zu definieren geneit ist: Das Selbst, unser Selbst, schließt jene Verantwortlichkeit in jedem Falle ein. Als der Begriff Selbstverwirklichung aufkam, wurde er auch schon gründlich missverstanden, als ginge es dabei ausschließlich um die Realisierung “meiner eigenen” Pläne, Vorstellungen und Wünsche. Zur Reifung und Entfaltung des Selbst aber gehört auch die Erkenntnis, dass auch unsere Sozialität gefragt ist, und zwar keineswegs nur nach dem Maßstab zufälliger Begabung, sondern nach unserer allgemein-menschlichen Bestimmung.

Entscheidung bedeutet auch Anstrengung einer eigenen Kraft. Wer sich nur als “Wenigkeit”, als “Rädchen im Getriebe”, als ersetzbar und austauschbar sieht und versteht, und auch der, der von anderen nur so gesehen wird, wird jene Kraft erheblich seltener finden als der, der sich in Partnerschaft, Freundschaft und Arbeit geachtet und gebraucht weiß. Hier, genau hier sehe ich eine wichtige, wenn nicht entscheidende Ursache der immer weiter um sich greifenden Wahlmüdigkeit.

Wie ist er nun aufzulösen, der Widerspruch zwischen der Überfülle der Informationen, die wir wollen und der wir gleichzeitig auch ausgesetzt sind, und dem Handeln und Reden aus der menschlichen Tiefe, dem Urhebersein oder -werden? AufZulösen ist er nicht, er ist nur zu leben und damit auch zu erleiden. Die Überfülle der Informationen könnte uns, für sich genommen, daran hindern, überhaupt noch etwas zu tun, nur noch aufzunehmen bis ins Unendliche, nur noch zu sehen, zu hören, zu lesen. Zum Handeln, zum ur-eigenen Tun bliebe dann keine Zeit, die Vielfalt der Meinungen verschlänge die Ein-Falt des Durchklangs unserer, meiner Person. In der Anfangszeit der Rechner hieß es einmal: Das Gehirn arbeitet wie ein Computer. Man beachte den Schwerpunkt, er liegt in diesem Satz auf dem Computer, das Gehirn soll ihm ähnlich sein oder werden. Der Rechner aber rechnet eben nur, er mag vielleicht noch denken lernen, aber nicht fühlen. Das Fühlen, der weit geöffnete Raum, der auch Gedachtes aufnimmt und es einer Wandlung zum Aller-persönlichsten unterzieht, dieser Raum ist dem Menschen vorbehalten und aufgegeben, er erst und nicht schon die Fülle der Informationen, bringt uns dem Menschsein und Mensch-werden näher, dem, was wir immer schon sind und zugleich auch werden.

Meine Überzeugung ist es: Zum Menschsein und Mensch-werden gehört es, ja zu sagen und ja zu tun, und ebenso nein zu sagen und nein zu tun. Wir sind nicht als bloße Speicher gemeint und geschaffen. Wäre es so, ginge aus unserer “All-Wissenheit” auch eine “All-Unverbindlichkeit” hervor, die höchste Steigerung dessen, was wir heute schon vielfach erleben. Die menschliche Tiefe, das Wachsen nicht nur des Ich, sondern auch des Selbst, dies alles ist ein Kernbereich unseres Wesens, und der Aufruf von Angelus Silesius “Mensch, werde wesentlich” klingt auch in unsere Zeit hinein, überalldorthin, wo das bloße Speichern den aufgerichteten Gang des Menschn, also das Ja und das Nein, niederzudrücken und zu ertöten droht.

Was sagt Michael im Hörspiel von seiner Partnerin? “Ich brauche, Roswitha, sie ist genau wie ich, nur mutiger. Sie entscheidet sich trotzdem”.

Der Mut, er hat viele Gestalten: Den meinungslosen Partner zu ertragen oder auch, ihn anzustecken; Dem Raum des Mit-Fühlens sein Recht zu geben und zu lassen, wenn es auch Zeit kostet, die dem Wissen-speichern verlorengeht; sich selbst und auch andere dabei zu behaften, was diese oder jene “Sache” für Menschen bedeutet, die davon betroffen sind; zu Überzeugungen zu stehen, auch wenn sie nicht von vielen, vielleicht gar nur von ganz wenigen oder von niemandem geteilt werden; Der Sachlichkeit, aber eben auch dem Durchklang der Person sein Recht zu geben. Diesem Menschenbild gilt meine Hoffnung und meine Freude.

(c) Helmuth Zedlitz / Berlin


zurück zur Seite Helmuth Zedlitz
zurück zur Seite Vita und Werke
zurück zur Startseite

Trotzdem

BLAutor - Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autoren - www.blautor.de