Winter


Hannelore Müller - 1.12.2010


Hallo Winter, wir lieben dich
auch wenn es draußen stürmt und schneit.
Steh am Fenster mit glänzenden Augen ganz still
sehe den Schneeflocken zu wie sie tanzen, alles ist weiß.
Freude durchdringt meinen Körper
selbst wenn es kalt und noch kälter wird.

Mit dicker Jacke Schal und meinen Brüdern
laufen wir zur Piste hin.
Herrlich, dieses Wintergefühl, als stehe die Erde still.
Bald geht das Jahr zu Ende, ein Neues beginnt.

Doch Heut ist Heut, der Himmel so blau,
vergessen ist das Alltags Grau.
Fühle beglückt wie wichtig du für mich bist,
in meiner Mitte Empfindungen von Frieden und Glück.
Ich hoffe zur Weihnacht sehn wir uns wieder
oder bleibt die Sehnsucht nach der Welt wieder Sieger?
Mit nur einem Lächeln, einer letzten Umarmung
bist Du weg, ich sehe Dich nie wieder.
Nein dieser Tag soll niemals enden,
leg meine Gefühle vertrauensvoll in deine Hände.

Ich sehe wieder klarer, lehn mich zurück,
denke immer wieder an vergangenes Glück.
Fort mit den Zweifeln, den dunklen Gedanken,
nutze die Chance um Kraft zu tanken.
Bin nicht verloren wie ein Blatt im Wind
hab Vertrauen wie ein Kind.

Denk daran, Frieden fängt bei Dir selber an,
ein Traum, ja ,einer der wahr werden kann.
Wenn die Macht jedoch die Liebe besiegt,
weiß ich Du kannst mich nicht mehr lieben
wirst Du ihn hören, den Schrei in meiner Seele.
Weg mit den Gedanken wir liegen im Schnee
sind endlich unten angekommen.
Lieg in Deinen Armen, Wärme hüllt mich ein,
du hältst mich fest, bin
atemlos im Traum gefangen.

(c) Hannelore Müller / Ehlscheid


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