Schneegedicht


Hannelore Müller - 5.11.2011


Sie fallen herab wie glitzernde Sterne,
so sacht und leicht ich lausch ihnen gerne.
Der Winter ist die kälteste Jahreszeit
sie besitzt ihren eigenen wunderschönen Reiz.
Dieses Flocken Karussell wie Blüten aus Schnee,
bedeckt gar unseren geliebten See.
Viele Zeichen im Schnee, Luft vor Kälte erstarrt
es knirscht unter meinen Füssen ich verharre.
Der Schneesturm peitscht in mein Gesicht,
doch stehen bleiben darf ich nicht.

Wenn Eis und Schnee bedecken das Land
wie ein glitzerndes Gewand,
ist es wichtig an Menschen und Tiere zu denken
und ihnen ein Stückchen Wärme zu schenken.
Stille legt sich über Zeit und Raum,
atme tief ein und aus genieße diesen Wintertraum.
Soweit das Auge reicht, überall schneit es sacht,
genieße ich des Zaubermärchens weiße Pracht.
Halt mir den Tag an, wenn du kannst,
für die innere Ruhe sag ich Dank.

(c) Hannelore Müller / Ehlscheid


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