Lyrik


Dieter Kleffner


Die Lyra war ein Instrument,
Das man noch heut als Leier kennt.
Zu dem antiken Leierklang
schuf man lyrischen Gesang.
In Frankreich sang der Troubadour
und trug stolz Balladen vor.
Danach kreierten Philosophen
Gedankengut in Vers und Strophen.

Durch Verdichtung Reim und Kürze
erhielt die Sprache noch mehr Würze.
Die Poesie ging gut ins Ohr
mit Ausdruckskraft wie nie zuvor.
Vielfältig in Struktur und Formen
entwickelten sich neue Normen.

Was will uns denn die Lyrik sagen?
Soll sie nur die Schüler plagen?
Ich denke: “Das wird nicht so sein.
Die Lyrik rahmt Gedanken ein.
Reime haben Rhythmus, Klang,
sie gehen ins Blut, wie der Gesang.
Man kann sie lang‘ im Kopf behalten
und alte Weisheit gut verwalten.”

(c) Dieter Kleffner / Hattingen NRW


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